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Digitaler Produktpass: Mit strukturierten Produktdaten jetzt die Grundlage schaffen

Viele Unternehmen sind noch nicht ausreichend auf den Digitalen Produktpass vorbereitet. Im Gespräch mit QRNow erklärt Thorsten Kroke, warum Betriebe nicht auf sämtliche Detailvorgaben der EU warten sollten und welche Rolle eindeutige Semantikstandards bei der Umsetzung spielen.

Am 19. Juli 2026 startet das zentrale EU-Register für den Digitalen Produktpass (DPP). Dennoch besteht bei vielen Unternehmen weiterhin Handlungsbedarf: Laut einer aktuellen KPMG-Umfrage fühlen sich lediglich 19 Prozent der Befragten gut vorbereitet, während sich mehr als die Hälfte noch in einer frühen Vorbereitungsphase befindet.

Im Gespräch mit QRNow erläutert Thorsten Kroke, General Manager ECLASS e.V., warum Unternehmen bereits heute mit der Umsetzung beginnen sollten. Statt auf vollständig ausgearbeitete Detailvorgaben zu warten, empfiehlt er, zunächst grundlegende Produktinformationen wie Herstellername, Baujahr oder Seriennummer strukturiert bereitzustellen.

Eine eindeutige Semantik ist dabei entscheidend. Standards wie ECLASS ermöglichen es, Produktinformationen einheitlich zu beschreiben und über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg auszutauschen. So können Unternehmen frühzeitig erste DPP-Strukturen aufbauen und wichtige Erfahrungen für den späteren Roll-out sammeln.

Da relevante Informationen häufig dezentral oder in unterschiedlichen Systemen vorliegen, sollten Unternehmen ihre Datenbestände frühzeitig analysieren, interne Prozesse abstimmen und Lieferanten einbinden. Der Digitale Produktpass ist dabei keine reine IT-Aufgabe, sondern erfordert eine gemeinsame Datenbasis über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg.

Das vollständige Interview zeigt, welche Fehler die Einführung des DPP verzögern können und wie eine strukturierte Datenstrategie den erfolgreichen Roll-out unterstützt.

Zum vollständigen Interview

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