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ECLASS bringt seine Expertise zum Digitalen Produktpass in die globale Normung ein

ECLASS befindet sich derzeit im Bewerbungsprozess für eine Liaison mit ISO/IEC JTC 5 „Digital Product Passport“. Im Interview erläutert Anida Nedzibovic, Consultant Standardization Engineering im ECLASS Head Office in Köln, welche Chancen damit für ECLASS und seine Mitglieder verbunden sind.

Anida, worum geht es bei der geplanten Liaison mit ISO/IEC JTC 5?

Anida: ECLASS befindet sich derzeit im Bewerbungsprozess für eine Liaison mit ISO/IEC JTC 5 „Digital Product Passport“. Die Liaison soll auf Ebene des gesamten technischen Komitees – also auf TC-Ebene – erfolgen und nicht nur innerhalb einer einzelnen Working Group.

Welche Rolle spielt ECLASS bereits in der europäischen Normungsarbeit?

Anida: Ich bin aktuell in den CEN-CLC-Working-Groups 1 bis 4 zum Digitalen Produktpass aktiv. Auch meine Kollegin Carolin Prinz, die sich derzeit im Mutterschutz befindet, war dort eng eingebunden. Durch diese Arbeit bringt ECLASS bereits Erfahrungen aus der europäischen Diskussion in die Normung ein.

Was möchte ECLASS mit der Liaison erreichen?

Anida: Mit der geplanten Liaison möchten wir die europäische Arbeit auf die globale Ebene bringen. So können wir internationale Entwicklungen frühzeitig verfolgen und unsere Erfahrungen in die globale Normungsarbeit einbringen.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für ECLASS und seine Mitglieder?

Anida: Die Liaison bedeutet mehr internationale Sichtbarkeit und eine bessere Vernetzung für ECLASS. Gleichzeitig eröffnet sie die Möglichkeit, globale Anforderungen an den Digitalen Produktpass aktiv mitzugestalten. Davon profitieren auch unsere Mitglieder, die frühzeitig Einblicke in internationale Entwicklungen erhalten und ihre Perspektiven in diesen Prozess einbringen können.

**Zur Person:** Anida Nedzibovic ist Consultant Standardization Engineering im ECLASS Head Office in Köln und engagiert sich in den europäischen Arbeitsgruppen zum Digitalen Produktpass

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